Mittwoch, 15. Juli 2015

Tag 3 von La Esperanza an den Fuß des Teide

Heute stand die Königsetappe mit 1.840 hm an. Die Erfahrungen der ersten Tage haben uns jedoch veranlasst, die geplante Etappe etwas zu entschärfen. Der nette Wirt half uns, einen Lift zu organisieren, der uns die ersten Höhenmeter gen Ziel shuttlen sollte. Pünktlich um 09:30 war das Taxi da und auch das Verstauen der drei Räder nebst Gepäck war gar kein Problem. Da im gesamten Nationalpark keine Möglichkeit bestehen sollte, Wasser 'aufzutanken' mussten wir zusätzliche Wasserflaschen mitnehmen.
Nach schließlich 1000 hm haben wir uns absetzen lassen.






Dienstag, 14. Juli 2015

Zusammenfassung Tag 2



Nach getaner Arbeit

Der Flüssigkeitsverlust und die verbrauchten Kalorien müssen ja irgendwie wieder aufgefüllt werden...





Hitzeschlacht und steile Rampen

Der zweite Teil der heutige Etappe
verlief weniger angenehm. 

Alles begann damit, dass in Machado, wo wir zu Mittag einkehren wollten, der Hund begraben ist. (Also tatsächlich die Ratte auf der Straße totgefahren ist.) So fanden wir uns mit einem älteren Herren an der beschatteten Umfriedung eines Schulgebäudes wieder. Statt lecker Essen gab es nur Müsliriegel, Konsistenz wg. der Hitze schon eher flüssig. 

Der ältere Herr deutete dann noch mit Handzeichen an, dass es sehr steil werden würde. Und das wurde es auch. Steigungen nicht selten mit 15-20%, kein Schatten, das ganze bei sengender Mittagshitze (TF-274). "Mucho peligroso", sehr gefährlich, meinte die span. Liesel von der Post, halb entsetzt, halb besorgt wg. dieser Deutschen, die sich diesen Bedingungen aussetzen. 

Müde Beine vom Vortrag, nahender Kreislaufkollaps und Krämpfe in den Oberschenkeln zwangen uns [Anm. d. Red.: Der unsachgemäße Umgang mit dem Plural an dieser Stelle wird ausdrücklich verurteilt!] mehrfach zum Schieben und - dort wo doch mal ein bisschen Schatten war - zu kurzen Pausen. 

Bei einer kleinen Kapelle für irgendeine lokale Nuestra Senhoras etwas längere Siesta und weitere Magnesium-Einnahmen. Danach sind wir dann die letzten 150 Hm auch noch hochgekommen.

Der Etappe erster Teil

Auf unseren GPS-Track konnten wir uns heute nicht verlassen.
Micha hatte die Tracks per Routing generiert, aber das Routing auf der Open Street Map routet ohne Sinn und Verstand und auch über Wege, die selbst mit dem MTB schlechterdings unpassierbar sind.

Kurzum: wir mussten uns mit konventionellen Landkarten und Routing von Google Maps im Ohr behelfen.

Klappte alles prima. Von Güimar bis Tabaiba ging es auf einer auf halber Berghöhe verlaufenden kleinen Landstraße (TF-28) die Küste entlang.

Dann wieder ins Inselinnere abgebogen. Den Mittagstisch in El Tablero lassen wir noch ausfallen und fahren weiter zum nächsten Ort.







Auftanken



Pflichtprogramm am Morgen: Der Einkauf der Getränke für die heutige Etappe. Carsten konnte kurz vor der Kasse noch abgefangen und die Palette Bier in Mineralwasser getauscht werden.





Montag, 13. Juli 2015

Zusammenfassung Tag 1





Tages-Km: 84,5
Höhenmeter bergauf: 1.702
Zeit in Bewegung: 6:30 h
Schnitt in Bewegung: 12,9 km/h