Dienstag, 14. Juli 2015

Hitzeschlacht und steile Rampen

Der zweite Teil der heutige Etappe
verlief weniger angenehm. 

Alles begann damit, dass in Machado, wo wir zu Mittag einkehren wollten, der Hund begraben ist. (Also tatsächlich die Ratte auf der Straße totgefahren ist.) So fanden wir uns mit einem älteren Herren an der beschatteten Umfriedung eines Schulgebäudes wieder. Statt lecker Essen gab es nur Müsliriegel, Konsistenz wg. der Hitze schon eher flüssig. 

Der ältere Herr deutete dann noch mit Handzeichen an, dass es sehr steil werden würde. Und das wurde es auch. Steigungen nicht selten mit 15-20%, kein Schatten, das ganze bei sengender Mittagshitze (TF-274). "Mucho peligroso", sehr gefährlich, meinte die span. Liesel von der Post, halb entsetzt, halb besorgt wg. dieser Deutschen, die sich diesen Bedingungen aussetzen. 

Müde Beine vom Vortrag, nahender Kreislaufkollaps und Krämpfe in den Oberschenkeln zwangen uns [Anm. d. Red.: Der unsachgemäße Umgang mit dem Plural an dieser Stelle wird ausdrücklich verurteilt!] mehrfach zum Schieben und - dort wo doch mal ein bisschen Schatten war - zu kurzen Pausen. 

Bei einer kleinen Kapelle für irgendeine lokale Nuestra Senhoras etwas längere Siesta und weitere Magnesium-Einnahmen. Danach sind wir dann die letzten 150 Hm auch noch hochgekommen.

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