Langsam kommen wir wieder in die Zivilisation und vernichten dabei diverse Höhenmeter. Die Tracks aus dem Internet sind nicht sehr zuverlässig, aber wir finden uns gut zurecht. Plötzlich kommen wir an einem Hof, Bar, Restaurant, Hotel? vorbei. Es sei geöffnet, verheißt eine Tafel am Wegrand. (Immer noch ein Karren- und Forstweg!) Sieht uhrig, rustikal und einladend aus. Wir klingeln: "Bar ist geschlossen, wollt ihr eine Cola?" Klar! Wir haben eine kleine Mittagspause - und merken plötzlich: das ist genau die Unterkunft, die wir ursprünglich als Übernachtung vorgesehen hatten.
Aber es geht weiter, weitere 1.000 hm müssen noch bis zu unserem neuen Ziel in Buenavista zerhackt werden. Die geplanten Abfahrten stellen sich als unfahrbare oder verbotene Wanderwege heraus. Also raus auf die Lokalstraßen und in unzähligen Serpentinen zum Meer herunter.
Wir kommen durch verschiedene Vegetationsstufen über Steinginster bis zu unendlichen Bananenplantagen. Blütenpracht ohne Ende bis Palmen. Es hat sich etwas bewölkt und das Meer schickt kalte Winde die Steilküste hoch. Als wir aber Los Silos erreichen, scheint sie wieder uneingeschränkt.
Eine weitere Cola am Hauptplatz vor der weißen Kirche gönnen wir uns noch, bevor wir das heutige Ziel ansteuern





Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen