Donnerstag, 16. Juli 2015

Vom Teide zum Pico Viejo

13° sind nicht viel, aber wir sind vorbereitet. Manch anderer Touri nicht und muss tierisch gefroren haben. Da die Spitze des Teide ohne Permit nicht erreichbar ist, machen wir uns auf den Weg zum Pico Viejo: dem alten Krater. Nach 25 Min. erreichen wir den letzten Mirador auf ihn, ab da sind wir allein und haben 1,5 bis 2 h Abstieg auf 3100m vor uns. Wir stolpern uns über und durch die Lavafelder. Immer haben wir den alten Krater vor Augen: zunächst langer Weg durch schwarze, erstarrte Lavaströme, dann rote Sandwüste und schwarzgraues Geröll bis zum Kraterrrand.





Es dauert gefühlt endlos, aber irgendwann stehen wir am Kraterrand: atemraubend. Jeder Stolperschritt und die diversen Schrammen haben sich gelohnt. Ein kurzer Imbiss und dann!? Ja, was dann?





Micha will nicht wieder bergauf durch die ruppigen Lavafelder, die anderen beiden nicht 1000hm und 3,5h Abstieg über die Flanke zu den los Roques.

Michas Vorfreude wirkt überzeugend und wir trennen uns. Micha geht über Lavaströme und zunehmende Vegetation frei von anderen Spuren von Zivilisation talwärts. Der Weg ist weiterhin nicht leicht: zu finden und zu gehen. Irrungen und Blessuren bleiben nicht aus. Nach 2,5h ist er unten. Lutz und Carsten haben für ihren Rückweg 1,5 h gebraucht, 2 volle Gondeln warten müssen, bevor sie wieder im Hotel gelandet sind.

Micha wurde zu seinem Fahrrad, das ja noch an der Talstation des Teleferico stand, von einem jungen, super netten, spanischem Paar gebracht. Sie wollten zwar nicht in die Richtung, haben es aber sofort angeboten, als ich er sie auf dem Hotelparkplatz ansprach: Dank an Theo und Maria.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen